TV-Interview mit Frank Henning in Hamburg
Mädchen  Selbstverteidigung Kurs
STOPP Ich wehre mich Kinder Selbstverteidigung

Selbstverteidigung & Selbstbehauptung

Junge Selbstbehauptung Kurs

Achtung! Jetzt Termin sichern!

Kinderselbstbehauptung für Mädchen und Jungen Termine sichern! Unser Kursprogramm ist sehr gefragt. Daher sind wir meist lange im Voraus ausgebucht. Möchten auch Sie einen Kurs, sollten Sie uns umgehend kontaktieren, damit die Wartezeit nicht zu lang wird. Bis zu den Sommerferien 2017 ist leider fast alles vergeben.
 

Angebote für Kinderselbstverteidigung und Kinderselbstbehauptung (Qualitätsmerkmale).

Es gibt im Bundesgebiet durchaus gute Angebote, aber Sie sind aufgrund der Inhalte nur schwer miteinander zu vergleichen. Nicht alles, was es im Supermarkt gibt, würden Sie ihrem Kind kaufen. Warum? Weil Sie sehr wohl in der Lage sind, qualitativ positive Angebote auszuwählen, bei denen Sie davon ausgehen können, dass Sie gut für Ihr Kind sind.

Daher liegt es nahe, dass Sie auch bei der Auswahl von Kurs- und Unterrichtsangeboten auf Qualität achten. Doch es gibt eine Vielzahl von Angeboten. Wie kann man die Spreu vom durchaus vorhandenen Weizen trennen?

Verschaffen wir uns zuerst einen kleinen Überblick.

Es gibt:

  • Kurse für Selbstverteidigung
  • Kurse für Selbstbehauptung
  • Kurse für Gewaltprävention
  • Kurse gegen sexuellen Missbrauch
  • reine Jungenkurse
  • reine Mädchenkurse
  • Kampfsporttraining

Alle diese Kursprogramme sollte man nicht miteinander vergleichen. Sie verfolgen unterschiedliche Ziele, erreichen teilweise unterschiedliche Zielgruppen und haben meist völlig verschiedene Inhalte. Unterschiedliche Institutionen geben Richtlinien heraus, wonach man Angebote vergleichen sollte. Diese Richtlinien haben häufig einen deutlichen Mangel. Sie geben nicht klar an, für welche Inhalte Sie gelten. So liegt es z.B. auf der Hand, dass ein Kurs, der sich mit sexueller Gewalt beschäftigt, sowohl vom Alter, als auch vom Geschlecht her getrennt werden sollte. Ein reiner Selbstverteidigungskurs z.B. sollte diese Unterschiede wiederum auf keinen Fall machen.

Hat ein Kind an einem Gewaltpräventionskurs- oder projekt teilgenommen, so hat es gelernt, Konflikte nach Möglichkeit Gewaltfrei zu lösen. Hat ein Kind an einem Selbstverteidigungskurs teilgenommen, so hat es gelernt sich körperlich zur Wehr zu setzen, sofern es körperlich angegriffen wird. Hat es nur einen dieser Kurse besucht, kann es also auch nur das Eine oder das Andere. Schon daran erkennen Sie, wie unterschiedlich diese Kursprogramme bewertet werden sollten.  Ideal ist ein Gewaltpräventionsprojekt welches mit einem Kurs für Selbstverteidigung und Selbstbehauptung ergänzt wird.

Diese werden durch verschiedene Anbieter offeriert.

  • Vereine
  • gewerbliche Kampfsportschulen
  • gemeinnützige Initiativen
  • Kursangebote der Volkshochschulen
  • Angebote der Polizei
  • uvm...

Allein die Herkunft des Angebotes sagt leider nichts über die Qualität dessen aus, was Ihr Kind in diesem Kurs erlernen und erfahren wird. Warum? Weil es immer abhängig vom Konzept und ganz entscheidend von der Fachlichkeit und Eignung des eingesetzten Personals ist, was und wie Ihr Kind lernen wird.  Wir können Ihnen diese Entscheidung nicht abnehmen und wollen kein Urteil über andere Angebote abgeben. Letztlich ist Ihre Entscheidung immer vom Einzelfall abhängig. Doch pauschale Zahlen und Vorgaben als Qualitätskriterien für gute Kurse zu benennen, halten wir aus oben genannten Gründen für unangebracht und nicht hilfreich.

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Worauf sollte ich achten, um unangenehme Erfahrungen für mein Kind zu vermeiden?
(Im Folgenden lesen Sie lediglich Anregungen)

  1. Referenzen
  2. Ausbildung der Kursleiter
  3. Dauer des Angebotes
  4. Einbeziehung der Eltern
  5. Kontakt zum Kursleiter
  6. Bezahlung
  7. Gruppengröße
  8. Berichte in den Medien

 

  • Erkundigen Sie sich nach Referenzen und unterhalten Sie sich mit Eltern, deren Kinder bereits früher teilgenommen haben. Holen Sie mehrere Meinungen ein.

    Wir arbeiteten und arbeiten mit einer sehr großen Anzahl an Schulen, Kindergärten, in Vereinen, Praxen und Elterninitiativen in den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zusammen
     
  • Fragen Sie nach der Befähigung bzw. Ausbildung (nicht nur Schulung!!!) des Kursleiters/der Kursleiterin. Laien sollten hier auf keinen Fall zum Zug kommen. Sie würden Ihr Kind im Krankenhaus sicher auch nicht von einer Aushilfskraft untersuchen lassen, sondern auf einem Arzt bestehen. Da es hier in erheblichem Umfang um die Psyche Ihres Kindes geht, sollten die Inhalte also wirklich nur durch Profis vermittelt werden. In wieweit ein Pädagoge, ein Übungsleiter, Kampfsporttrainer (egal welche Gürtelfarbe), Polizist oder ähnliches geeignet ist, Ihr Kind zu erziehen und so sensible Themen, wie z.B. Gewalt und wie man damit umgeht zu vermitteln, obliegt Ihrer Entscheidung. Fragen Sie aber auf jeden Fall immer nach der Qualifikation! Bekommen Sie unklare oder unbefriedigende Antworten, lassen Sie Vorsicht walten. Wir haben uns folgende Standards gesetzt:

    - pädagogischer Berufsabschluss
    - mind. 10 jährige Berufserfahrung (als Pädagoge mit Kindern und Jugendlichen,
      nicht nur in Büros oder Beratungsstellen!)
    - muss eigene Kinder haben
    - muss Kampfsporterfahrung besitzen
    - qualifiziertes polizeiliches Führungszeugnis ohne jegliche Eintragung

     
  • Wie lang ist die Dauer des Angebotes? Sie haben sicher schon vieles in Ihrem Leben gelernt. Nur was wissen Sie davon noch heute? I.d.R. nur das, was Sie über einen langen Zeitraum immer wieder vermittelt bekommen oder geübt haben. Kurse bringen nur einen nachhaltigen Effekt, wenn Kinder über einen langen Zeitraum, wenige Inhalte auf unterschiedlichste Weise vermittelt bekommen und üben können. Inhalte und Dauer des Angebotes sollten also in einem gesunden Verhältnis stehen.

    - Kurse unter einer Dauer von 1,5 Monaten (1,25h je Woche) lehnen wir für unsere Inhalte ab!
     
  • Werden auch die Eltern einbezogen? Was nützt es, wenn ihr Kind etwas erlernt, wovon Sie nichts wissen oder nur durch Ihr Kind erfahren? Es sollten aus unserer Sicht grundsätzlich Zeiten im Kursprogramm enthalten sein, in denen Eltern die Inhalte vermittelt werden. Nur so können diese später auch für eine weitere Nachhaltigkeit durch üben und besprechen Zuhause sorgen.

    - Im Rahmen von “STOPP! Ich wehre mich!” werden die Eltern grundsätzlich zu Beginn des Kurses in einem persönlichen 45 minütigen Gespräch umfassend über alle Inhalte informiert. Erst wenn alle Fragen und Unklarheiten geklärt sind, beginnt der Kurs. Zum Ende des Kurses gibt es für die Eltern weitere mündliche und schriftliche Informationen. Im “Stopp! Ich wehre mich” sind es ca. 15%, die im Wesentlichen den Eltern gewidmet werden. Zuschauer sind jedoch nicht erwünscht, da die Kinder sich in der Kurszeit konzentrieren und jede sporadisch anwesende Person für Kinder eine fremde Person ist und dies zu einer gewissen Ablenkung führt. Ausnahmen stellen Kinder dar, die einer zusätzlichen permanenten Betreuung durch Erwachsene bedürfen. Z.B. in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
     
  • Haben die Eltern jederzeit die Möglichkeit, Kontakt zum Kursleiter aufzunehmen?

    - im Rahmen von “STOPP! Ich wehre mich!” bekommen grundsätzliche alle Eltern ohne Aufforderung Kontaktdaten des Kursleiters mit der Bitte, ihn sofort anzurufen, sobald Fragen oder Unklarheiten auftauchen.

     
  • Wie verläuft die Bezahlung?
    Im Voraus Geld überweisen oder Verträge unterschreiben? Wollen Sie die sprichwörtliche Katze wirklich im Sack kaufen? Man sollte vorher Gelegenheit haben, den Kursleiter kennen zu lernen und alle evtl. Fragen beantwortet zu bekommen.

    - Bei uns müssen Sie vor Kursbeginn kein Geld bezahlen. Sie zahlen grundsätzlich erst, nachdem Sie und Ihr Kind den Kursleiter am ersten Kurstag ca 45 min kennen lernen und Fragen stellen konnten und das komplette Kursprogramm ausführlich und anschaulich vorgestellt wurde.
    Wir müssen also nicht erst garantieren, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen, falls Sie nicht teilnehmen oder sich zu Beginn anders entscheiden. Denn Sie zahlen es nicht im Voraus. Bis zum 2. Kurstag können Sie ohne Angabe von Gründen vom Kurs zurücktreten

     
  • Gruppengröße
    Hier gibt es in einigen Handreichungen Hinweise, die Ihnen vermutlich wenig helfen. Warum? Weil pauschale Größen genannt werden, ohne Sie in ein Verhältnis zur Qualität (Ausbildung und Eignung) des Personals  und/oder den Inhalten und Methoden, als auch dem Alter der Kinder zu setzen. Da ist von 8, 10, 15 oder 30 Kindern zu lesen.

    Wir gehen von einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Kindern aus, um die für unsere Inhalte und Methoden notwendige Gruppendynamik gewährleisten zu können. In der unterrichtenden und unterweisenden Pädagogik sind Lernverbände von 15 bis 30 Kindern normal (siehe z.B. Sportunterricht etc.). Aber Voraussetzung ist auch in diesem Fall, dass Pädagogen (Lehrer, Erzieher etc.) eingesetzt werden und ein auf Gruppendynamik basierendes Konzept die Grundlage bildet.

     
  • Gibt es Berichte in den Medien?
    Wenn ein Kursprogramm seit längerem Erfahrungen gesammelt hat, dann wurden mit Sicherheit auch die Medien darauf aufmerksam. Sind die Berichte positiv, ist dies ein weiteres Indiz für eine positive Durchführung.
    - Film- und Presseberichte über “STOPP! Ich wehre mich!”.
  • Allgemein
    Es gibt viele weitere Punkte, die man hier aufführen könnte, aber letztlich entscheidet Ihr gesunder Menschenverstand, Ihr Bauchgefühl und Ihr Kind! Selten kann man direkte Vergleiche zwischen Kursprogrammen anstellen. Zu unterschiedlich sind Inhalte, Ziele, Personal, Methoden usw.
     
  • Versucht ein Anbieter sein Angebot als das einzig Wahre anzubieten, sollte man generell vorsichtig werden. Es gibt nicht DAS perfekte Angebot oder DIE perfekte Kampfsportart. Die obigen Hinweise dienen also lediglich dazu, etwas kritischer zu hinterfragen und selbstbewusst zu entscheiden.
  • Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kind sich wohl fühlt. Denn das ist das wichtigste Kriterium!

 

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